   
bewegungstraining für darsteller
Das Bewegungstraining ist als qualifizierendes,
fachspezifisches Training für Darsteller aller Genres konzipiert.
Es wendet sich an alle, die in ihrer Arbeit auf einen ausdrucksstarken
und ausdauernden Körper angewiesen sind. Das Training beinhaltet
neben Übungen zur Kraft, Flexibilität und Vitalität
auch die Verbindungen von der Bewegung zur Stimme, zur Präsenz,
zur Körpersprache und zum bewußten Umgang mit den körperlichen
Mitteln.
Das Bewegungstraining nutzen Schauspieler, Mimen,
Sänger, Regisseure, Musiker, Tänzer, Choreographen, Bewegungtrainer
(die selbst neue Impulse suchen), Berlinbesucher aus der darstellenden
Kunst...
Preise: 6 Euro pro Training / Wochenkarte 15 Euro (für fünf aufeinanderfolgende Termine)
Die Dozenten:
Anke Gerber
Tony De Maeyer
Oliver Pollak
Friederike Schröder
Aleksandar Acev
Ilka Metzner
Das Konzept des Bewegungstrainings wurde 2001 als Initiative
des mime centrums mit der Berliner Künstlerin und Pädagogin
Anke Gerber entwickelt und begonnen. Nach und nach kamen weitere Dozenten
dazu, die sich für das Grundkonzept begeistern konnten und die
besonders qualifiziert sind, wichtige Einzelaspekte des Projekts zu
verwirklichen.
Die Dozenten arbeiten im Team zusammen und stehen in einem beständigen
praktischen Austausch. Jeder Dozent kennt die Trainingsinhalte und -methoden
der anderen und kann im eigenen Training entsprechend Kontrapunkte setzen
und Zusammenhänge schaffen.
Tony De Maeyer
Biomechanik Schauspieler und Lehrer.
Schüler von G.N.Bogdanov, mit dem er intensiv zusammenarbeitete
und unter dessen Regie er verschiedene internationale Produktionen realisierte.
Das Training steht im Rahmen des biomechanischen Prinzipien: 'Otkas-Posyl-Stoika'.
Mit dem spezifischen, dynamischen biomechanischen Training wird das
Körperbewusstsein geschärft, sodass der Schauspieler immer
mehr mit seinem Körper zu "denken" beginnt. Unsere Aufmerksamkeit
geht hier vor allem auf das Spiel des Gleichgewichts, Rhythmus, Raum
und Warhnehmung, auf die Musikalität und die poetische Ausdruckskraft
der Körper im Bewegung.
Anke Gerber
Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Staatlichen
Ballettschule Berlin, abgeschlossenes Philosophiestudium an der Humboldt
Universität zu Berlin; Autorin des Buches "Anatomie der Pantomime";
Bühnen-, Regie- und Lehrtätigkeit in den Bereichen Tanz, Pantomime,
Bewegungstheater, Clownerie und Schauspiel.
Trainingsschwerpunkte:
Spannung und Entspannung; Achse und Balance; Isolationen und Körperwellen;
Kraft, Geschmeidigkeit, Koordination und Bewegungsbewußtsein;
Elemente aus den Bereichen Mime und Körpersprache. Wir arbeiten
hin auf die Wahrnehmung und Analyse von Bewegungen und suchen dabei
den Zusammenhang zwischen innerer (empfundener) und äußerer
(lesbarer, also schauspielerischer) Körperhaltung.
Oliver Pollak
Mime/Pantomime - Ausbildung in Kopenhagen (angelehnt an Jaques Lecoq),
Paris (bei Marcel Marceau) und hauptsächlich in London (école
de mime corporel dramatique – Théâtre de l’Ange
Fou), mit Spezialisierung auf mime corporel dramatique (Etienne Decroux
– Technik). Bühnen-, Regie- und zunehmend Lehrtätigkeit
zunächst in London, seit 3 Jahren in Berlin.
Das Training umfaßt körperliche und mentale Lockerung und
Erwärmung, Übungen zu Flexibilität, Kraft und Spannung,
sowie Artikulation, Ausdruck und Durchlässigkeit des Körpers
und Anwendung des Erübten in Improvisation und Gruppenspiel.
Friederike Schröder
Schauspielausbildung, "Stage School of Music, Dance and
Drama", Hamburg (Ballett, Modern, Jazz, Partnering); Ausbildung
zur Atemlehrerin, "Ilse-Middendorf-Institut", Berlin; Weiterbildung
u.a. in Atem und Klang (Christa Camerer), Stimme und Bewegung (Roy-Hart-Theatre);
Dozentin für Bewegung und Stimme, Sprecherziehung, Atemlehre; stimmlich-sprachliche
Begleitung bei Theaterinszenierungen.
Trainingsinhalte:
Verbindung schaffen zwischen Körper und Stimme/Sprechen; Lockerung
der Gelenke, Bewußtsein und Beweglichkeit der Wirbelsäule/Rücken
(Rotation, Seitbeuge, Welle, Partnerarbeit); Bauch- und Gesäßmuskeltraining,
Zwerchfellarbeit; Dehnungen (auch Beckenboden und Halsmuskulatur); Erdung/Bodenkontakt
(Füße, Knie, Becken); Gleichgewicht und Stimme/Sprechen;
Improvisation: spielerisch und körperlich mit dem Text/Sprechen
umgehen.
Aleksandar Acev
geb. in Zagreb, studierte zeitgenössiche Mime an der Moving Academy for Performing Arts (MAPA) in Amsterdam. In den 80er Jahren war er Darsteller im ehemaligen Jugoslawien, trat aber auch u. a. in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden auf. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet er als Autor und Regisseur, inszeniert Hochschulaufführungen und entwickelt Projekte, die neben künstlerischen Zielen die Lebens- und Sozialkompetenz der Teilnehmer fördern, z.B. das UNESCO-Theaterprojekt für Flüchtlingskinder auf dem Balkan oder ein Education-Projekt der Berliner Philharmoniker.
Neben seiner Arbeit am Mime Centrum Berlin unterrichtet Aleksandar Acev "Körpersprache und Bewegungstechnik für Schauspieler" an der Anton-Bruckner-Universität in Linz; er ist Lehrbeauftragter für das Fach Bewegung an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin (Puppenspiel), an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" Berlin und an der Universität der Künste in Berlin (Bühnenpräsenz für Sänger).
Ilka Metzner
absolvierte ihr Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg. Die weitere Ausbildung im Viewpointtraining (Körper/ Stimm- und Improvisationstraining) und in Suzukitraining erhielt sie in Salzburg sowie in den USA bei Anne Bogart und der Siti Company. Weiterbildung im Bereich Kommunikation und Körpersprache (Claudia Heilmeyer).
Jahrelanges Training in Yoga/ Qi Gong, Kempo,Tango Argentino, Contact Improvisation.
Lehrtätigkeit im Bereich Viewpointtraining, Schauspiel/ Körpertraining, Improvisation, Kommunikation und Präsentation unter anderem an der TU Berlin, Hochschule der Medien in Stuttgart, Kreissparkasse Saarpfalz, LPM Saarbrücken sowie der Hochschule der Kunst in Zürich.
Trainingsschwerpunkte: Körperliche Erwärmung, Lockerung und Kondition, Übungen zur Spannung und Entspannung. Arbeit an der Aufrichtung, der Erdung/dem Bodenkontakt und dem Körperzentrum sowie an der Wahrnehmung. Elemente aus dem Suzukitraining sowie dem Viewpointtraining der Improvisation und dem Gruppenspiel.
Für das Training ist keine Anmeldung erforderlich; die Termine der Teilnahme
können frei gewählt und kombiniert werden.
Montag bis Freitag jeweils von 10.00 bis 11.30 Uhr
(Einstieg täglich neu möglich).
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