RESEARCH
1. - 31. August 1996, Künstlerhof Berlin-Buch
Hanging Man - Research unter Leitung von Ctibor Turba
Teilnehmer: Halka Tresnakova, Claudia Buser, Petr Kruselnicky, Daniel
Gulko, Biyo Henastep, Michael Friedrichs-Friedlaender, Sascha Koneva,
Marc Pohl
Die Arbeit des Hanging Man-Workshops wurde mit ausgesuchten
Teilnehmern innerhalb dieses Research-Projektes fortgesetzt. Hierbei
arbeiteten Bewegungskünstler mit Bildhauern zusammen. Es ging um die
Findung eines adäquaten Bewegungsmaterials in verschiedenen Hängepositionen
bzw. um die Entwicklung verschiedenster Hängekonstruktionen im Hinblick
auf eine spätere Verwendung für eine Aufführung.
Gemeinsame Resultate: Das Hängen wurde benutzt, um Emotionen, Konzepte
und ein dynamisches Verhältnis im Raum auszudrücken - eine abstrakte
Bewegungsform herauszuarbeiten. Die Auswahl der Hängemöglichkeiten wurden
auf 2 Füße, einen Fuß, Rücken, Hand usw. zum Teil mit Objekten und Sound
reduziert. Ziel war es, eine Performance unter Ctibor Turba´s Regie
zu erarbeiten, wobei das Material jedes Einzelnen genutzt werden soll.
Die Annäherung an einzelne Szenen erfolgten aus unterschiedlichsten
Richtungen - aus der Farbenlehre (unterschiedliche Grautöne), mittels
automatischen Schreibens, der Vorgabe eines abstrakten oder komplexen
Themas (Wind, Gas, Körperisolation, Ordnung / Chaos ...), der Benutzung
von Haiku´s oder sozialer Begebenheiten (z.B. eine Bushaltestelle).
Innerhalb eines gemeinsamen Grundthemas ‚Tag & Nacht' bzw. ‚Intimität
& Fragilität' kamen unterschiedlich kleine Szenen heraus, die in einer
Abschlussdemonstration präsentiert worden und später Grundlage für die
Ausarbeitung der Bühnenfassung darstellten.
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